Freude am Gestalten

Freude beschwingt und macht den Kopf frei!

Schon Kinder sind begeisterte Schöpfer, Erfinder, Künstler, ... Eigenes Gestalten gibt Freude und Selbstbewusstsein auf ganz einfachen Wegen. Kreative Geburtstagsgeschenke, ein schöpferisches Hobby oder kreative Nischen in deinem Berufsalltag haben eine große Wirkung auf dein Wohlbefinden, deine Gesundheit und dein Selbstbewusstsein. Nutze jede Gelegenheit, die sich dir bietet. Schnapp dir Schere und Klebe, Stifte und Papier, Wolle und getrochnete Blätter, alte Nägel, Schlösser, Metallketten, Holzreste oder Naturmaterialien aus dem Wald, und und und. Probiere Dinge aus, gestalte "Altes" neu und freu dich an dem, was du geschaffen hast!

Ganz wichtig: Gestatte dir Anfänger zu sein!

Wir Erwachsene meinen immer, alles gleich (perfekt) können zu müssen. Damit ersticken wir jegliche Freude und auch jeglichen Funken von Kreativität. Alle Dinge wollen erst einmal gelernt bzw. geübt werden. Also - am besten einfach machen und schon Spaß am "Üben" haben ...

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Ein weiteres Beispiel ist das Experimentelle Malen:

Beim Experimentellen Malen kommt es nicht darauf an, ein schönes Gemälde zu produzieren, sondern du lässt raus, was in dir drin ist. Du gibst Gefühlen, Gedanken, Ideen, Träumen endlich Raum. Du experimentierst mit Farben und malst – offen wie ein Kind - mit Stift, Spachtel, Pinsel oder ganz direkt mit deinen Händen. Du tauchst ein ins Farbenmeer und entdeckst lustvoll deine Kreativität. Du weckst schlummernde Impulse und probierst dich spielerisch mit Material und Werkzeug aus. Statt Kunstwerken erschaffst du dir viel Spaß! So kannst du spielerisch wie ein Kind einfach vor dich hin malen, ohne Leistungsdruck, aber mit viel Ausdruck, der den Geist beruhigt und Klarheit bringt. Probier es einfach aus. Auf einfachem Papier, auf Tapete, Pappe, ... Mit Fingerfarben, Tusche, Wachsmal- oder Filzstiften, ...

Du brauchst keine Vorkenntnisse, nur Experimentierfreude! Vielleicht ist dies etwas, was du dir mehr in deinem Leben wünschst?

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Experimentelles Malen

Gefühle kommen in den Fluss ...

Für eine Ausstellung habe ich einmal zusammengefasst, wo sich bei mir (als Künstlerin) das Malen und mein Leben begegnen. Vielleicht hast du auch Lust, dich selbst über das Malen zu entdecken?

Jeder Malprozess wirft mich auf mich selbst zurück. Unterschiedlichste Gefühle und ihre entsprechenden Reaktionsmuster kann ich wahrnehmen und ausleben, erkennen und verarbeiten. Diese Auseinandersetzung mit Farben und Materialien ist für mich ein Weg zu innerer Ausgeglichenheit und Selbsterkenntnis.

Beim Malen erfahre ich viel darüber, wie ich mit mir und meinem Leben umgehe:

  • Wo und wie setze ich Grenzen?
  • Was will ich ver-"tuschen“?
  • Wie integriere ich Dinge, die von außen kommen, die anders sind?
  • Was kann ich gestalten und wo muss ich die Kontrolle abgeben?
  • Was passiert, wenn ich Dinge miteinander vermische? Was verschwindet dabei, was behält seinen Charakter?
  • Welche Stimmung herrscht vor und wie kann ich diese beeinflussen? (z.B. aufhellen)
  • Was macht mir überhaupt Spaß? Warum? Was heißt dies für meinen Alltag?
  • Was strengt mich an? Warum? Welche Lösungsmöglichkeiten sehe ich?
  • Wie gehe ich mit Zeiten des Wartens um? Wie entwickle ich Geduld?
  • Was passiert mit/in mir, wenn meine Vorstellungen oder Erwartungen sich nicht erfüllen lassen?
  • Welche Möglichkeiten habe ich, "etwas zu retten“? Wie finde ich Lösungen?
  • Wann ist etwas „fertig“? Muss alles perfekt sein?
  • Wie wecke ich meine kreativen Ideen? Wie kann ich abschalten?
  • Wie gehe ich mit mir und der Situation um, wenn etwas schwierig wird?
  • Was macht es mit mir, wenn andere Menschen mich beim Malen beobachten und eventuell auch meine Arbeit bewerten?
  • Welche Spuren möchte ich hinterlassen?
  • Wie gehe ich damit um, mich von einem Bild zu trennen?